Mittwoch, Juni 30, 2010, 13:06 - Cosas Queridas, Culinaria & Wine, Kultur & Lektüre, Travel Experience
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Freitag, Mai 22, 2009, 10:58 - Culinaria & Wine
Neon-Style oder Leder-Look, modisch anmutend oder Gaucho-like: In Uruguay ist "Mate" eine persönliche Angelegenheit. Kaum jemand geht aus dem Haus, ohne dass die Thermoskanne mit frisch aufgebrühtem Mate unterm Arm klemmt – ob Büroangestellte nach ihrem 9-to-5-Job, Ladies auf Shopping-Tour oder Studis im Stadtbus.
Die Mate-Utensilien heften den "Uruguaschos" quasi wie ein weiteres Körperglied an.
Ohne Scheu wird der mitgebrachte Mate-Tee auch in Cafés und Restaurants verzehrt. Die vielfach besungenen Qualitäten des Getränks als Kaffee-Ersatz, Vitaminspender, Diät-Helfer und leckerem Durstlöscher haben sich meinem ungeübten Gaumen nicht als so richtig schmackhaft erschlossen. Da der grünliche, leicht bitter anmutende Zaubertrank sich in Südamerika einen Namen als "Nationalgetränk" erworben hat, kam mir die Frage, wieso es nicht einfach in Cafés, Bars und Restaurants – neben Cortado oder Café con Leche angeboten wird?
Hier reagieren Uruguaschos prompt und resolut: "Mate ist Prviatsache, und jeder hat hier schließlich seine persönliche Mischung, Herangehensweise und Herstellungsart."
Infos zu Anbau, Geschichte, Wirkungsweise:
http://www.tee.org/mate/index.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Mate
Samstag, März 15, 2008, 10:56 - Cosas Queridas, Culinaria & Wine, Just So, Kultur & Lektüre, Música, Travel Experience
http://www.whatsupbuenosaires.com/wuba2/Freitag, Oktober 19, 2007, 20:51 - Culinaria & Wine
Wer sich für Restaurant-Kritiken, Wein-News, Entwicklungen und Neuigkeiten aus Chiles gastronomischer und touristischer Industrie interessiert, ist hier an der richtigen Adresse bei "Lobby-News".Diese spanischsprachige Publikation war bis vor 2 Jahren eine gedruckte Zeitschrift, seither (nur noch) im Web verfügbar. Herausgeber der Wochen-Publikation ist der chilenische Gastro-Kritiker Juan Antonio Eymin. Das Online-Blättchen hat eine Auflage von 15.000 Klicks pro Woche und finanziert sich über Bannerwerbung.
Kontakt: lobbychile@gmail.com
Dienstag, Oktober 16, 2007, 22:09 - Culinaria & Wine

Ursprünglich wollte Patricio Bianchi Ingenieur werden. Nach dem Tod des Vaters musste er beruflich in dessen Fußstapfen schlüpfen und arbeitete dann über 30 Jahre lang als Stock Broker an der Börse von Santiago. Heute reist Bianchi für das Weingut
Huelquen durch die Welt, um den Cabernet Sauvignon, Chardonnay, Merlot und Syrah des Familienbetriebs italienischer Abstammung zu präsentieren. „Einen deutschen Importeur gibt es bislang nicht“, so der Chilene beim Interview in Berlin. „Huelquen“ bedeutet in der Sprache der Mapuche „kalter Wind“; und das beschreibt einen Teil des Mikroklimas im oberen Maípo-Tal nahe der Hauptstadt, wo die Trauben von Huelquen auf insgesamt 85 Hektar gedeihen. Organisch angebaute Trauben, wohlgemerkt. Huelquen gehört bislang zu den wenigen Weingütern, die sich dem Öko-Weinbau verschrieben haben. Da gebe es im Andenland höchstens eine Handvoll, meint Bianchi. „Das Bewusstsein für ökologische Produkte ist in Chile noch nicht ausgeprägt“, sagt er. „Angefangen hatte es mit dem Olivenöl.“
Die Konsumenten in Deutschland und die USA gehören beim Kauf chilenischer Öko-Produkte zu den Pionieren. Im kommenden Jahr will Huelquen erstmals mit einer organischen Syrah-Produktion punkten. Von diesem Bio-Wein wird es nur eine Mini-Auflage von 12-14.000 Flaschen geben. Im Jahre 2000 hatte sich das Weingut erstmals um die Öko-Zertifizierung beworben. Erst 2004 gab das Schweizer Institut für Markt-Ökologie grünes Licht. Für Laien: Das IMO http://www.imo.ch/ ist eines von vier Instituten, deren Zertifizierungsverfahren und „Öko-Label“ offiziell von der EU als Qualitätssiegel anerkannt sind. „Die haben alle drei Monate unseren Betrieb gecheckt“, so Bianchi. Derzeit werden einige Weine traditionell, andere ökologisch unter dem Label „Amicus“ produziert.
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